Markus Kowalski

12. Jahrgang

 

Wollte schon immer kritisch über die Mächtigen berichten. Aufgewachsen in der Provinz in Sachsen-Anhalt, Jahrgang 1994. Gab mit elf Jahren die erste eigene Dorfzeitung heraus, schrieb darin kritisch über den Verkauf von Land an den Bürgermeister, und bekam in der Sitzung des Gemeinderats das erste Mal so richtig Gegenwind.
 

Ging dann nach dem Abi zum Praktikum in die Lokalredaktion der Mitteldeutschen Zeitung in Sangerhausen. Er enthüllte dort, dass ein Bürgermeister aus dem Nachbardorf heimlich eine prächtige Baumallee absägen wollte. Hat nach diesem Artikel gemerkt, wie viel kritischer Journalismus bewirken kann. Denn die Bäume blieben stehen.
 

Was es sonst noch über Politik zu lernen gibt, studierte er an den Universitäten in Halle, Berlin und Sydney. Zwischendrin reiste er für fünf Monate um die Welt und drehte seinen ersten Dokumentarfilm über LGBT-Aktivisten. Er hat dadurch verstanden, dass man auch mit einer kleinen Kamera berührende Geschichten aufnehmen kann.
 

Will jetzt im Volontariat lernen, wie man mit großen Kameras große Geschichten erzählt. Um damit den Mächtigen auf die Finger zu schauen.