ems - electronic media school

Der Start für Ihre multimediale Journalistenkarriere:
Unsere Ausbildung für Online, Social Media, Radio und TV.

Ideen. Input. Innovation.
Unsere Weiterbildung für Medienprofis.

Austausch. Netzwerk. In Verbindung bleiben.
Neues von und für ems-Absolventen.

Projekte. Prozesse. Changemanagement.
Wir unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung.

ems-Absolventinnen gewinnen doppelt beim Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis

ems-Absolventinnen beim Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis (Bild: Patrica Kalisch)
Bild: Patrica Kalisch

Nancy Fischer, Absolventin des 6. ems-Jahrgangs, hat den ersten Preis beim Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis 2020 gewonnen. Zusammen mit Lan-Na Grosse wurde sie für ihre Beitragsreihe “Die Pflegeklasse”, die zwischen Oktober 2018 und September 2021 im ZDF Mittagsmagazin lief, ausgezeichnet. Darin begleiteten sie 27 Auszubildende während ihrer Zeit an der Pflegeschule in Paulinenaue im brandenburgischen Havelland.  

Katja Döhne, ebenfalls Absolventin des 6. ems-Jahrgangs, wurde der 3. Preis für ihre Y-Kollektiv-Reportage zum Thema Demenz verliehen. In “Vergissmeinnicht - Der richtige Umgang mit Dementen” zeigte sie das Leben in Deutschlands erstem Demenzdorf in Töneborn. Julia Rehkopf, auch #ems6, nahm den Preis stellvertretend für sie entgegen.

Der Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis wird von der Unionhilfswerk-Förderstiftung verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. 2020 wurden Beiträge zum Thema “Ich bin für Dich da! Werde ich auch morgen noch gut umsorgt?” gesucht. Coronabedingt fand die Verleihung des Preises ein Jahr später statt.  

Lange Tage, kurzer September - Volo-Update #2

ems-Volontär Sören Hinze im Radiostudio

Was passiert gerade im Volontariat? #ems13-Volo Sören Hinze über ganz viel Radio, Podcasts und Gespenster im zweiten Monat an der ems. 

Kein Wunder, dass der September wie im Flug verging. Denn die ersten vier Wochen Radio-Training hatten es in sich: Interviews, Nachrichten, Beiträge mit Einspielern, gebaute und “live on tape”-Reportagen sowie Podcasts standen auf unserem Seminarplan. Unsere Tage waren lang –die eine oder andere Nacht kurz. Zum Beispiel bei Marie Röder und Carl Winterhagen. Für eine Reportage hat Carls Wecker ihn um Mitternacht aus dem Bett geklingelt. Bis zum Sonnenaufgang ist er bei einem Bücherexpress mitgefahren, um herauszufinden, wie bestellte Bücher schon am nächsten Morgen in den Buchhandlungen ankommen. Marie stand auf der anderen Seite der Verwertungskette. Morgens um 5 Uhr streifte sie sich eine orangene Warnweste über, um die Potsdamer Müllabfuhr bei der Papiertonnen-Tour zu begleiten. Doch nicht nur frühes Aufstehen hat bei uns einige Schweißperlen hinterlassen.

Volos an der Konsole - Medienschule trifft Softwareschmiede

Konsole Labs Logo

Die electronic media school (ems) und die Softwarefirma Konsole Labs haben eine Partnerschaft vereinbart. Konsole Labs ist einer der führenden deutschen Anbieter im Bereich der Apps, Skills und Software für Broadcastanbieter.  

Die Experten von Konsole Labs werden den ems-Volontärinnen und Volontären in regelmäßigen Meetings Einblicke geben in die neuesten technologischen Entwicklungen im Bereich der Audio-Apps und bei Themen wie Visual Radio oder der Personalisierung von Hörfunk- und Audioangeboten.

ems feiert 20. Geburtstag

Goldene Luftballons (20) vor der ems

Die ems - electronic media school feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Am 13.09.2001 wurde sie als gemeinnützige GmbH von ORB und mabb gegründet und begann wenig später mit der Ausbildung von Journalistinnen und Journalisten. 

Die ems bietet eine multimediale Ausbildung und passt den Lehrplan den Veränderungen in der Medienlandschaft an. Als Tochter von rbb und mabb, dem Öffentlich-Rechtlichen und dem Privaten, ist die ems einzigartig in Deutschland. 

Yay! Top-Talent auf Top-Liste

Eine von 30 bis 30: Absolventin Pune Djalilehvand
Eine von "30 bis 30" des Medium Magazins: Pune Djalilehvand, #ems12

Das „Medium Magazin“ hat seine „Top 30 bis 30“ des Jahres 2021 gekürt – und dabei ist #ems12-Absolventin Pune Djalilehvand. Herzlichen Glückwunsch, wir freuen uns sehr!

Natürlich kennen wir Pune und ihre Arbeit gut und sagen: alles verdient (und noch viel mehr!). Pune arbeitet hart am Wind. Ihre erste Station nach dem Volontariat ist das ARD-Magazin KONTRASTE vom rbb. Dafür trifft sie sich mit Verschwörungstheoretikern, spürt dem Berliner Drogenkonsum im Klärwerk nach oder interviewt Hans-Georg Maaßen. Elon Musk piekste sie bei einem seiner wenigen Brandenburg-Besuche mit der Frage, ob seine Tesla-Fabrik nicht zu viel Brandenburger Wasser verbrauche. Nebenbei hat sie auch noch die Entwicklung des rbb-Diversity-Formats „Nenn mich nicht…“ mit vorangetrieben. Bei all dem macht sie es weder ihren Gesprächspartnern noch sich selbst leicht: Hartnäckige Recherche und dabei höchste ästhetische Ansprüche an die eigene Arbeit, so war es schon im Volontariat.

ems-Alumni starten neues ARTE-Format

Wie viel wiegt das Leben? Was, wenn es keinen Schleim gäbe? Können wir uns durch die Erdkugel graben? Im neuen ARTE-Format “42” werden ungewöhnliche Wissensfragen geklärt. Mit dabei sind mehrere Absolventinnen und Absolventen der ems.  

Das Wissensformat “42” wurde von der Berliner Produktionsfirma mobyDOK erfunden. Jan M. Schäfer (ems5), der das Format als Redaktionsleiter betreut, fühlte sich gerade zu Beginn an die Projektphasen während seines ems-Volontariats erinnert: Ein kleines Team, das sich erst zusammenfinden muss, ein ambitioniertes Format und eine immer näher rückende Deadline. “Das machen wir hier in echt. Es ist nicht mehr die Spielwiese der ems, sondern das Real Life”, erzählt Schäfer.  

Volo-Update #1

Ronja Bachofer und Yasser Speck

Was passiert gerade im Volontariat? Wie geht es #ems13? Die frisch gewählten Jahrgangssprecher*innen Ronja Bachofer und Yasser Speck machen den Aufschlag mit dem monatlichen Volo-Update. 

22 Tage, 19 Trainerinnen und Trainer, zwei Bahnstreiks und mindestens 731 Tassen Kaffee später. Einer von 20 Monaten ist vergangen, seit wir unser Volontariat an der ems begonnen haben. Wir haben also ganz offiziell die 5%-Hürde geknackt! Juhu!  

Neuer Aufsichtsrat und Veränderungen im Kuratorium der ems

Der Aufsichtsrat der ems hat sich neu konstituiert. Als Aufsichtsratsvorsitzender wurde erneut Stephan Goericke gewählt. Goericke ist seit 2005 CEO des International Software Quality Institute in Potsdam und seit 2015 Mitglied des Medienrats der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Verena Formen-Mohr, Prof. Dr. sc.nat. Christoph Meinel, Dr. Karina Preiß und Christoph Singelnstein sind die weiteren Mitglieder des Gremiums. Der Aufsichtsrat berät und kontrolliert die Geschäftsführung in wirtschaftlichen Belangen. 

Außerdem gibt es zwei neue Mitglieder im Kuratorium der ems, das der Schulleitung unterstützend zur Seite steht, wenn es um inhaltliche Fragen zum Volontariat geht. Sven Christian, Leitender Redakteur Video von Spiegel.de, und Tabea Grzeszyk, Gründerin der Journalistenplattform “Hostwriter.org”, sind nun Teil des Kuratoriums.   

#ems13 startet ins Volonariat

Gruppenfoto des 13. ems-Jahrgangs
ems13

Wer am Montag an der ems in Babelsberg vorbeiging, hörte mittags nicht nur ein stimmgewaltiges "Ameisensch****", sondern konnte auch 16 neue Gesichter entdecken. Der 13. Jahrgang ist nun offiziell an der ems angekommen. Die 16 Volontärinnen und Volontäre lernen an der ems in den nächsten 20 Monaten journalistischen Grundlagen sowie alles zu Audio-, Video-, Online- und Social Media-Journalismus.

ems13: Fabian Severin, Jonas Pospesch, Carl Winterhagen, Jonas Wintermantel (untere Reihe, v.l.n.r.); Sören Hinze, Alina Ryazanova, Yasser Speck, Marie Röder, Marie Steffens, Ronja Bachofer, Fabian Grieger (mittlere Reihe); Hannah Grünewald, Martin Schmitz, Julian von Bülow, Linh Tran und Felina Czycykowski (obere Reihe)

"Zwischen den Stühlen" - Sylvio Dahl und Benjamin Denes im Doppelinterview

Benjamin Denes und Sylvio Dahl

Sylvio Dahl gründete die ems - electronic media school vor fast 20 Jahren. In Potsdam-Babelsberg werden seitdem die crossmedialen Medientalente von morgen ausgebildet. Benjamin Denes war selbst Teil des 2. Jahrgangs und ist seit April 2021 der neue Geschäftsführer und Schulleiter der ems. Bevor im August der inzwischen 13. Jahrgang sein Volontariat an der ems beginnt, sprechen sie über die Rolle der ems in der Medienlandschaft, guten Journalismus und immer vollere Lehrpläne.

Wer in den Journalismus geht, brennt im Normalfall für den Beruf. Sie beide haben viele Jahre in Redaktionen gearbeitet, bevor Sie Schulleiter geworden sind. Warum haben Sie sich entschieden, statt Journalismus Journalisten zu machen? 

Sylvio Dahl: Es gab diese einmalige Chance. Ich war gerade Projektleiter für das neue ORB-Radiohaus und hatte schon immer Freude am Gestalten von etwas Neuem. Der damalige ORB-Intendant kam auf mich zu und fragte, ob ich mir vorstellen könne, die journalistische Ausbildung des ORB in einer Schule zu organisieren. Anfangs war das noch als Radioschule gedacht. Das war mir viel zu eng. Ich habe dann ein anderes Konzept vorgelegt. Damals ganz revolutionär: trimedial. Diese Idee fanden die beiden Gesellschafter zukunftsweisend und sie haben mich loslegen lassen. Chance gesehen, Chance genutzt. 

Benjamin Denes: Ich sehe den Wechsel an die ems nicht als Abkehr vom Journalismus, sondern eher als einen Rollenwechsel. Es gibt sehr große Übereinstimmungen zu der Arbeit des Redakteurs. Man muss sich als Ausbilder nur ein bisschen zurücknehmen. Ich habe hier selbst viele Jahre als Trainer mit den Volontärinnen und Volontären gearbeitet. Und ich glaube, dass das eine der wichtigsten Aufgaben im Journalismus ist: etwas weiterzugeben. Aber man profitiert auch sehr stark von dem, was die Volos, die neueren Generationen, an Verständnis, an Ideen und an Skills bringen. 

Maske, Reporterglück und Masterplan: Die Auswahltage für #ems13  

Begrüßung am Präsenztag vor der ems

Wäre man vor ein paar Jahren in die Zukunft gereist und hätte bei den diesjährigen Auswahltagen Mäuschen gespielt, man hätte so einiges nur schwer glauben können: 36 Kandidatinnen und Kandidaten, weiße Maske im Gesicht, brav mit Abstand und zur Begrüßung höchstens einen halbgaren Fuß-Check. Spätestens bei dem Stäbchen, das allen wie selbstverständlich in die Nase gesteckt wird, wäre die Verwirrung perfekt gewesen. - Ja, so einiges war anders bei den Auswahltagen für den 13. Jahrgang der ems. Sogar das Nachbargebäude, das MIZ Babelsberg, wurde zusätzlich mit Kleinstgrüppchen belegt (Danke!): Corona macht es nötig. 

Doch so ungewohnt die Auswahltage dieses Jahr auch waren, am Ende des letzten Tages hört man vertrauliches Tuscheln vor der electronic media school in Babelsberg. Dann ein lauter Lacher und die anderen Teilnehmer*innen steigen mit ein. Die Stimmung wirkt gelöst. Drei anstrengende Tage voller Tests und Prüfungen gehen zu Ende. Drei Gruppen bearbeiteten je einen Tag lang im homeoffice digital ihre Bewerbungsaufgaben – und waren einen zweiten Tag an der ems. Und der Corona-Test war nur der Anfang.  

Gleich startet der virtuelle Wissenstest

Möglichst wenig "What the F***-Momente" 

Los ging es am Dienstag. „Ich bin vielleicht genau so aufgeregt wie Sie“, sagt Benjamin Denes, „denn für mich ist es das erste Auswahlverfahren als Schulleiter.“ Seit Anfang April ist er im Amt – und hatte als Teil von #ems2 selbst an dieser Schule volontiert. So weit sind die Kandidat*innen noch nicht, für sie beginnt nun erst das Auswahlverfahren: aufgeteilt in kleinen Gruppen, online und in Präsenz. Jede*r Kandidat hat einen individuellen Ablauf der zwei Bewerbungstage. Möglichst wenig “What the F***-Momente”, wünscht der Schulleiter allen – und betont: “Sie sind uns hier alle willkommen.” 

Die Auswahltage starten für alle mit dem Online-Wissenstest: 100 Fragen an das Allgemeinwissen - in 25 Minuten! Für die einen schließt sich gleich der virtuelle Crossmediatest an. Für die anderen warten Präsenz-Aufgaben.                 

Einweisung für den Recherchetest

Auf die Straße gesetzt  

Zum Beispiel der Recherchetest: Hier werden die berühmten Geschichten auf der Straße gesucht. Potsdam hat beides, viele Straßen und umso mehr Geschichten. Bei einigen zittern die Notizzettel noch etwas in den schweißnassen Händen. Aber für Aufregung ist wenig Zeit. Mit ein bisschen emsler- Glück steht am Ende ein Konzept für einen funk-Beitrag. Zusammengeschrieben und recherchiert in nur 100 Minuten.  

Schnell zum Bewerbungsgespräch - unter anderem mit der Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Eva Flecken, und dem Chefredakteur des rbb, David Biesinger.  

Weiter zur gemeinsamen Redaktionsübung. Eine gemeinsame Sendung muss bestückt werden! Wer glänzt in welcher Rolle: CvD, Reporter, Planerin? Und natürlich die entscheidende Frage: Welches Thema muss unbedingt in die Sendung? Was bewegt Berlin? Worüber spricht Brandenburg?  

Abwarten und Bier trinken  

Ist das geschafft, bleiben am Ende müde Gesichter, durchgeschwitzte T-Shirts und und ein leer gegessenes Buffet. Aufregende Auswahltage gehen zu Ende. Und so ungewohnt sie dieses Jahr auch gewesen sein mögen, umso vertrauter klingen die erleichterten Gespräche am Tagesende. So manch ein/e Bewerber*in bleibt noch im Videocall zum gemeinsamen Gespräch, steigt mit zwei anderen in die S-Bahn oder bleibt doch noch auf ein Bier in Babelsberg. Natürlich im Freien und mit Sicherheitsabstand. 

Nur das ems-Team hat immer noch Arbeit: Wer wird Teil von #ems13? Alle Ergebnisse werden zusammengefügt, es entblättert sich das Gesamtbild...und am 10. Juni wissen dann alle Bescheid. Wir drücken die desinfizierten Daumen. 

(Nils Hagemann, #ems12) 

Zurück an die Schule: Benjamin Denes ist neuer ems-Chef

Der Journalist und ems-Absolvent Benjamin Denes (45) ist neuer Geschäftsführer der electronic media school. Er folgt damit auf Sylvio Dahl, den Mitgründer der Journalistenschule. „Das ist eine große Ehre und eine große Verantwortung. Die ems wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Für den im August beginnenden 13. Jahrgang gibt es einen Rekord an Bewerberinnen und Bewerbern. Ich übernehme von Sylvio Dahl eine Journalistenschule, die den Hashtag #läuft verdient. So soll es weitergehen.“

Zur Person: Benjamin Denes (45) war zuletzt leitender Redakteur und Formatentwickler im Video-Ressort von SPIEGEL.de. Von 2017 bis 2019 leitete er innerhalb der SPIEGEL-Gruppe die Video-On-Demand-Plattform planestream. Zuvor arbeitete Denes als Online- und Social-Media-Redakteur bei SPIEGEL TV.

Benjamin Denes hat einen Magisterabschluss in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften und germanistischer Linguistik. Nach seinem Volontariat im zweiten ems-Jahrgang (Abschluss 2005) war er Redakteur und Reporter bei Fritz und beim rbb Fernsehen. Seit 2008 war er als freier Trainer, Berater und Projektleiter für die ems im Einsatz – unter anderem beim WDR, bei Radio Bremen, N24 und ProSiebenSAT1.

In eigener Sache: Ein Gruß des scheidenden Geschäftsführers Sylvio Dahl

 

Alles hat seine Zeit

 

Liebe Freunde, Absolventen, Partner – in jedweder Vielfalt!

Die ems lässt mich los und ich die ems. Der 31. März 2021 ist mein letzter Arbeitstag als Chef der Electronic Media School. Diese Schule gründen und 20 Jahre leiten, war mir eine besondere Berufung und eine wunderbare Aufgabe. Ich danke allen aus vollem Herzen, die meinen Weg mit Vertrauen, Anregungen und Kritik begleitet haben. Sie haben mich inspiriert, unterstützt und angestachelt, viel Gescheites mit der ems zu bewirken.

Wer Neues wagt, kann sich der Skepsis der Etablierten sicher sein. So erging es auch der ems 2001. Der ARD waren wir zu So-haben-wir’s-noch-nie-gemacht, zu modern und privat. Die Privaten fanden uns suspekt öffentlich-rechtlich. Wir haben erfolgreich dagegengehalten und überzeugt - mit Leistung, Unabhängigkeit, Fantasie, neuen Ideen und: Machen – was ja bekanntlich krasser ist, ja das effektive Geschwisterchen, von bedenkentragend Blubbern. Ideologische Vorbehalte haben wir derweil links liegengelassen, also dort, wo sie herkamen, Neid als ehrliche Anerkennung angenommen, wachsende Zustimmung für unsere Arbeit als Ansporn begriffen, uns weiterzuentwickeln. Denn es gilt: Sich mit dem Ist zufriedengeben, heißt das Werdende verpassen. Die ems ist immer in Bewegung, im Werden – aber mit einem klaren Kompass.

Mein besonderer Dank gilt meinem einmaligen Team, samt unseren großartigen Trainerinnen und Trainern, die mit mir die ems vorangetrieben und geprägt haben. Es war mir Freude und Ehre zugleich, mit Euch zusammenzuarbeiten. Treibt weiter und habt Spaß miteinander, und falls ein Irrsinn droht, lacht ihn klein!

Gemeinsam haben wir eine Menge auf die Beine gestellt, für unsere glücklichen und treuen Kunden in Sendern, Redaktionen, Unternehmen und Institutionen. Sie haben auf uns gesetzt, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Wir haben sie gecoacht, beraten, fit gemacht an tausenden Trainingstagen, stets mit dem Anspruch das Beste zu liefern. Mittelmaß hat uns nie interessiert; ein Sesselpupser-Verein werden? Och nö. Dann doch lieber: take it to the limit one more time. Und das ganz besonders beim Volontariat. Die ems-Volontärinnen und Volontäre sollen die bestmögliche journalistische Ausbildung bekommen – state of the art, fördernd und fordernd, mit einem frohen Ja zum Leistungsdruck, dabei fair, menschlich und familiär. Wir haben crossmedial ausgebildet, als es das Wort noch nicht gab, journalistisches Handwerk und technische Fertigkeiten verbunden, als dies noch verpönt war; wir trainieren Journalismus für neue Medien, wenn diese wirklich noch neu sind. Die ems ist nie stehengeblieben. Das wäre auch bloß langweilig gewesen.

Mir bereitet es ein Riesen-Vergnügen zu erleben, wie aus über 200 hoffnungsvollen ems-Volos tolle Absolventinnen und Absolventen geworden sind. Wie sie Ihren Platz finden, Verantwortung übernehmen, Nachrichten machen, Geschichten erzählen, was ich von ihnen lesen, hören und sehen kann. Sie wirbeln überall in der Medienwelt – was dieser wohlbekommt - bis nach Hollywood.

Liebe Ehemalige, ich drücke fest die Daumen für allzeit gutes Gelingen. Gewinnt weiter Preise, landet Scoops, macht Karriere und seid stolz auf sorgfältigen Journalismus. Sagt, was ist, wahrt Haltung, also die Haltung, die sich allein auf unser Handwerk gründet. Impft Euch regelmäßig gegen Gesinnungsjournalismus - geht grad ziemlich viral. Passt bitte auf Euch auf – und, ach ja: bleibt bitte anständig.

Bei Gründung der ems hieß es: Bildet kräftig aus; es gibt nicht zu wenige, aber zu wenig gute und gut ausgebildete Journalisten. Das stimmt. Heute mehr denn je. Es wäre ein Segen, wenn die Schule auch künftig einen Beitrag leisten kann, diesen eklatanten Mangel etwas zu minimieren. Nicht zuletzt dafür wünsche ich meinem Nachfolger maximale Erfolge. Zu meiner großen Freude übernimmt Benjamin Denes, Absolvent des zweiten ems-Jahrgangs, ab 1. April die Leitung der Electronic Media School. Ich wünsche ihm von Herzen jedes Glück für seine neue Aufgabe, herrliche Erlebnisse und Begegnungen.

Die Begegnung und das Miteinander mit so vielen klugen und warmherzigen Zeitgenossen, witzigen Typen und kreativen Spinnern, gestandenen Persönlichkeiten und ehrgeizigen Talenten war das Beste, was ich dank der ems erfahren habe.

Ich wünsche allen beruflich und privat alles Gute für die Zukunft und ich freue mich auf ein Wiedersehen!

Herzliche Grüße

Sylvio Dahl

Bewerbungsschluss und Rekord für #ems13!

Wir freuen uns: So viel Schnee und so viele Bewerbungen!

Freitag, 12. Februar, kurz vor der Deadline: Auf den ems-Bildschirmen ist Bewegung: Volontariatsbewerbungen laufen ein, schnell wie Agenturticker. Der Server schafft’s. Ein Glück! Und dann: Staunen. Ein Rekord-Hoch an Bewerbungen für den dreizehnten Volo-Jahrgang! Hunderte sind es. Die Anzahl hat sich seit dem vergangenen Durchlauf mehr als verdoppelt. Vielen Dank an alle Bewerberinnen und Bewerber für ihre Energie und Kreativität, um Teil von #ems13 zu werden!

Wer hat sich beworben? 

Deutlich mehr Frauen als Männer möchten das Volontariat antreten (ungefähr 2/3 zu 1/3), das entspricht seit vielen Jahren dem Trend. Frankfurt/Oder, Köln, Magdeburg, Landau, Leipzig: Die Bewerberinnen und Bewerber kommen aus allen Teilen Deutschlands. Manche wohnen sogar in London, Tel Aviv, Malmö, Wien, haben deutsch-griechische, brasilianische oder russische Familiengeschichten in ihren Lebensläufen angegeben. Die Bewerberinnen und Bewerber sind im Durchschnitt Mitte zwanzig. Der berufliche Hintergrund reicht vom klassichen Geisteswissenschaftler über die Social-Redakteurin, Jurist und Schauspieler bis zur Fotografin.  

Wie werden die 16 Volos für #ems13 ausgewählt? 

Alle Bewerberinnen und Bewerber haben in der ersten Runde drei umfangreiche journalistische Bewerbungsaufgaben bearbeitet. Diese Arbeiten werden nun anonymisiert und von mehreren erfahrenen Journalistinnen und Journalisten unabhängig voneinander bewertet. Ende März erfahren alle Bewerberinnen und Bewerber, ob sie es eine Runde weiter geschafft haben.

Die 32 größten Talente werden wir voraussichtlich Mitte Mai in die ems nach Potsdam-Babelsberg einladen - natürlich unter den dann geltenden Corona-Sicherheitsregeln. In der zweitägigen Auswahlrunde vor Ort müssen die Bewerberinnen und Bewerber verschiedene Aufgaben bewältigen – eine Recherche-Aufgabe ist dabei, ein klassischer Wissenstest, eine Gruppenübung, eine Gesprächsrunde und ein Radiotest. Es zählen Talent, Leistung, Engagement und Teamfähigkeit. Alle Tests werden wieder von vielen Augen begutachtet: Mitglieder des ems-Kuratoriums sind darunter und langjährige, erfahrene Trainerinnen und Trainer der ems. Diese Gruppe bringt einen Mix aus verschiedenen Altersstufen, Sichtweisen, Lebenserfahrungen, Medienwissen und Menschenkenntnis in die Beurteilungen ein. Die Summe dieser Stimmen ergibt ein Gesamtbild und am Ende ein Gesamturteil. #ems13 beginnt dann voraussichtlich im August 2021.

Das 14. Volontariat wird wahrscheinlich Ende 2022 ausgeschrieben und startet im Sommer 2023.

Ab heute Alumni

Der 12. Volontärsjahrgang hat seine 20-monatige Ausbildung beendet: 20 ereignis- und lehrreiche Monate mit grundlegendem Handwerkszeug, mit Online-, Audio- und Videojournalismus, mit Corona und all den daraus resultierenden Herausforderungen. Doch vor allem - so sagen es die Volos selbst - haben sie gelernt, was Teamwork und Begeisterung für gemeinsame, innovative Projekte in unserer Branche ausmachen. Dabei wurden sie von vielen hervorragenden Trainerinnen und Trainern sowie in den Redaktionen unterstützt. Normaler Weise hätten wir mit allen in großer Runde gefeiert, doch leider ist das bekanntlich derzeit nicht möglich. Deshalb gab es die Zeugnisse nur in kleiner Runde vor der ems, mit Abstand und Mundschutz. 
Wir sind sehr stolz auf unsere 16 neuen Alumni!

Danke für eine großartige Zeit und von Herzen alles Gute!

Dafür stehen wir

#ems12 in der Video-Ausbildung

Wir sind davon überzeugt, dass wir für einen der besten Berufe der Welt ausbilden. Und unser Beruf, unser Handwerk des Journalismus wird gebraucht: Wenn wir Journalistinnen und Journalisten unabhängig und kritisch sind in alle Richtungen. Wenn wir zuhören und Informationen nicht nur liefern, sondern auch einordnen; wenn wir ernste Themen unterhaltsam und angemessen darstellen können. Die ems bietet mit ihrem crossmedialen Volontariat dafür einen praxisnahen Einstieg - wir bilden Generalistinnen und Generalisten aus, die nach Themen suchen und sie kreativ und handwerklich fundiert für viele Ausspielwege aufbereiten: von der kurzen Nachricht bis zur Moderation, vom selbständigen Filmen und Schneiden bis zur Formatentwicklung. Das kann für TikTok oder die Tagesschau sein – oder für die Tagesschau auf TikTok. Wir bilden breit aus.

Journalismus ist dann erfolgreich, wenn er genau so vielfältig ist wie die Menschen, die er erreichen soll. Deshalb wünschen wir uns Bewerberinnen und Bewerber mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen und Lebenserfahrungen: den Brandenburger, der weiß, dass auch das flache Land und die kleine Stadt bemerkenswerte Geschichten bereithält; die Nachwuchsjournalistin aus einer Familie mit Migrationserfahrung; Nachrichtenjunkies, die sich auch ohne Studium für Politik begeistern; die Wissenschaftlerin, die komplizierte Forschungsergebnisse alltagstauglich aufbereitet oder den Praktiker mit Berufsausbildung. Wir wünschen uns Bewerberinnen und Bewerber, die neugierig sind und offen, die Ausdauer zeigen und Ideen. Die keine Scheu haben, sich Neues anzueignen, sowohl technisch als auch inhaltlich. Wir freuen uns auf Sie!

Video-Abschlussprojekt #ems12

Die gute alte Wirtschaft alias Maike Gomm

"Entwickelt unterschiedliche Wirtschaftsformate für eine junge Zielgruppe – egal für welchen Ausspielweg!", so lautete der Auftrag für das diesjährige Video-Abschlussprojekt unserer Volos.

Gemeinsam mit Markus Heidmeier von der Kooperative Berlin erarbeiteten (und verwarfen) die 16 Volontärinnen und Volontäre in kleinen Gruppen viele, viele Formatideen. Dabei war schnell klar, dass der Begriff „Wirtschaft“ bei der jungen Zielgruppe lieber nicht im Titel auftauchen sollte. Nach zwei Wochen Arbeit standen vier thematisch völlig unterschiedliche Piloten für YouTube, Instagram und TikTok zur Präsentation bereit. 

Journalistenreise in die Brandenburger Zukunft  

Volo-Gruppe B auf Gut Boltenhof

Normalerweise reisen die ems-Volos für die Journalistenreise nach Israel, Frankreich oder Polen. Für den aktuellen Jahrgang ging es in die Zukunft: Die Zukunft Brandenburgs.  

Da aufgrund des Corona-Virus eine Auslandsreise nicht möglich war, machten sich die 16 Volos im September auf zur Recherche ins eigene Sendegebiet und teilten sich dazu in zwei Gruppen: Gruppe A reiste in den Osten Brandenburgs ins Haus des Wandels nach Steinhöfel/Heinersdorf. Gruppe B fuhr mit dem Regionalexpress Richtung Norden nach Fürstenberg/Havel auf das Gut Boltenhof. Nach vier Tagen trafen sich alle in Potsdam wieder, um ihre Rechercheergebnisse zu präsentieren. 

 

Neues Programm: Online-Trainings

ems-Foyer mit Bildschirm

Mit den Online-Trainings ist es wie mit dem Internet in den ersten Jahren: Am Anfang hakt und ruckelt es. Dann ist es praktisch, und am Ende macht es richtig Spaß. Die Technik hat einen Sprung gemacht und bietet die Möglichkeit, bewährte Inhalte auf neuen Wegen zu vermitteln und zusätzlich innovative, nutzerfreundliche Konzepte zu entwickeln.

Ab sofort bietet die ems deshalb neben den Präsenz-Trainings zusätzlich Online-Trainings an. Den Auftakt für die virtuelle Seminararbeit macht ein Shitstorm-Training mit Benjamin Denes, Leitender Redakteur beim SPIEGEL.

In Zeiten des W-Faktors

Online-Training zu "Montagetheorie"

Während sich die Welt mit dem R-Faktor beschäftigt, beschäftigt sich die ems mit dem W-Faktor: Wie viel Präsenztrainings müssen / wollen / können wir in "W wie Web-Trainings" übersetzen? 

Wir wollen so viele virtuelle Seminare anbieten, wie wir es für sinnvoll halten. Und vor allem KÖNNEN wir es auch! 

Denn wir haben inzwischen einige Erfahrungen mit Online-Trainings gesammelt - technisch, didaktisch und inhaltlich. Nicht jedes Thema eignet sich dafür, stattdessen bieten andere wiederum erstaunliches Potential. Die Rückmeldungen zu den virtuellen Trainings waren fast durchweg positiv, manchmal überrascht und überraschend - es gibt für alle viel zu entdecken! 

Für unsere Volontärinnen und Volontäre haben wir über das Videotool von Microsoft TEAMS sehr erfolgreich diverse Online-Seminare angeboten - u.a. zu „Montagetheorie“, „Kritik“, „Kommentar“, „Witz und Ironie“ oder auch zum Umgang mit Shitstorms. Bei diesen ein- bis dreitägigen Web-Seminaren wechseln sich theoretischer Input, interaktive Übungen und die Arbeit in (virtuellen) Kleingruppen ab. Denn eins ist klar: Online-Trainings, in denen stundenlang nur referiert wird, sind für uns keine Lern-Alternative.  

„Sehr überraschend, was in zwei Tagen MoJo-Training entsteht“

Mit kleinen Kameras große Geschichten erzählen: Dieses Versprechen macht der Trend des Mobile Journalism, oder ganz kurz MoJo. Auch klassische Rundfunkanbieter wollen die kleinen Smartphone-Kameras sinnvoll einsetzen - so auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Die ems hat den rbb in den vergangenen Monaten unterstützt: mit mehr als zwei Dutzend Trainings mit über hundert Teilnehmern.

Mehrere rbb-Redaktionen – von tagesaktuell bis Magazin – lernten Vorteile und Herausforderungen aus erster Hand kennen. Mittlerweile setzen einige rbb-Redaktionen MoJos ein. 

);">

Charta der Journalistenschulen

Der Qualität verpflichtet

Logo Charta der Journalistenschulen
ems für Qualitätsstandards in der Ausbildung

Eine demokratische Gesellschaft braucht zur Verständigung und Orientierung unabhängigen und kritischen Journalismus. Und der ist nur auf der Grundlage einer exzellenten Ausbildung möglich. Gebraucht werden handwerklich gut ausgebildete Journalistinnen und Journalisten mit Haltung, für die Journalismus mehr ist als ein Job. 

Deshalb hat sich die ems zusammen mit anderen renommierten Journalistenschulen auf gemeinsame und verbindliche Ausbildungsstandards geeinigt - die "Charta der Journalistenschulen für Qualitätsjournalismus".  

Das ems-Team

Benjamin Denes

Benjamin Denes

Geschäftsführer
Katrin Röger

Katrin Röger

Leiterin Volontariat
Neela Richter

Neela Richter

Leiterin Volontariat
Michael Neugebauer

Michael Neugebauer

Leiter Beratung & Kommunikation
Kati Linke

Kati Linke

Assistentin der Geschäftsführung

Doris Hellpoldt

Leiterin Trainings & Projekte
Sheila Borgwardt, Projektmanagerin ems

Sheila Borgwardt

Junior-Projektmanagerin
Hayriye Dizdarevic

Hayriye Dizdarevic

Kaufmännische Leitung, Finanzen & Controlling
Kathrin Bley

Kathrin Bley

Projektassistentin
Norman Saretz

Norman Saretz

Technischer Leiter

Sylvio Dahl

Berater & Mitgründer der ems

Kooperationen

 

Mehr Infos?
Rufen Sie uns an.

Kati Linke
+49 (0)331 - 731 32 00
Kati Linke
Assistentin der Geschäftsführung