Antonia Märzhäuser

11. Jahrgang

 

Studium an der Universität der Künste in Berlin und in Istanbul. Während ihres Masters hat es sie für ein Jahr nach Tokio verschlagen, wo sie zu Fragen des öffentlichen Raums geforscht hat und ihr Faible für Ostasien entdeckte. Für den Journalismus ging es zurück nach Berlin – und weil so ein Studium an der Kunstuni nicht ganz spurlos an einem vorbeizieht ins Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. 

Für ihre Reportagen hat sie bereits mit amerikanischen Grenzpolizisten die Wüste durchstreift und Pfarrer bei Bodybuilding-Wettkämpfen in der deutschen Provinz aufgespürt. 

Dass die spannendsten Geschichten oft vor der eigenen Haustür warten, weiß sie seitdem sie während einer Recherche in ihrem Heimatkiez einen Verwaltungsfehler aufgedeckt hat. Für die FAZ und die Wochenzeitung der Freitag schreibt sie über Berliner Stadtentwicklungspolitik und alles was die Stadt sonst so bewegt. Was niemand weiß: Ihre heimliche Liebe ist das gesprochene Wort. Für den englischen Radiosender Monocle 24 berichtet sie deswegen jedes Jahr im Februar von der Berlinale. An der ems will sie lernen, wie man im Strudel der tagesaktuellen Berichterstattung weiter neue Perspektiven entwickelt. Und das am liebsten irgendwann in einem Auslandsstudio.