Barbara Aschekowsky im neuen kulturradio-Studio
Barbara Aschekowsky im neuen kulturradio-Studio

Barbara Aschekowsky ist eine der Ersten: Entspannt steht die Sprecherin im neuen Studio des Senders, routiniert öffnet sie die Regler auf dem Pult. Beethoven, Wagner, Mozart - Aschekowsky bringt sie mit einem Knopfdruck auf die Antenne. Berlin, Masurenallee, Haus des Rundfunks, erster Stock: Hier hat sich kulturradio ein neues Studio gebaut. Mit einem neuen Pult, topmodern. Und von hier sendet Aschekowsky ihre erste Sendung.

Die ems begleitet kulturradio bei diesem neuen Schritt. "Wir haben schon im Vorfeld das Studio getestet", sagt ems-Projektleiterin Doris Hellpoldt. Ein vierköpfiges Trainerteam hat jeden Knopf mindestens einmal gedrückt und in Einzeltrainings die kulturradio-Moderatoren geschult. Auch während der Sendung steht ein erfahrener ems-Trainer an der Seite der Moderatoren: Norbert Hansen zum Beispiel, ems-Absolvent und Moderator bei inforadio vom rbb. Die Philosophie der ems: Niemand geht unbegleitet on Air. "Mit uns an ihrer Seite machen die Moderatorinnen und Moderatoren unfallfrei ihre erste Sendung", sagt Hellpoldt. Und im besten Fall haben alle Beteiligten auch viel Spaß dabei.

So sieht das neue kulturradio-Studio aus

Neu ist für Sprecher und Moderatorinnen vor allem eins: Die neue Sendeabwicklung. Beiträge, Musiktitel und Verpackungselemente kommen ab sofort von virtuellen Reglern, die per Knopfdruck aktiviert werden. Damit gehören mechanische Reglerbewegungen der Vergangenheit an. Keine Geräusche mehr im Radio, etwa wenn sich ein Regler automatisch schließt. Für die Hörer bedeutet das: Noch mehr purer Musikgenuss. Und für die Moderatoren und Selbstfahrerinnen: Eine kleine Umstellung. Barbara Aschekowsky jedenfalls meistert die Aufgabe mit Bravour. Nach sechs Stunden ist die erste Sendung erfolgreich geschafft. Und Spaß hat das Ganze auch gemacht.