ems-Absolventin Irène Bluche (Bild: Nieland)
ems-Absolventin Irène Bluche (Bild: Nieland)

Es ist insbesondere die Reporterleistung von Irène Bluche, die Jurorin Dagmar Rosenfeld von WeltN24 lobt: "Was mit dem klassischen Setting einer Sozialreportage beginnt, wird durch die Autorin zu so viel mehr als einem Report über ein ungewollt schwangeres Mädchen aus einem sozialen Brennpunkt", sagt Rosenfeld in ihrer Laudatio.

Neben lobenden Worten gibt es für Irène Bluche auch ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Der Preis "Der lange Atem" wird jährlich vom Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB) vergeben. Der unabhängigen Jury unter Vorsitz von Dagmar Engel gehören acht Journalisten an. Besonderer Gast bei der Verleihung des Preises in Berlin ist Investigativjournalist Günter Wallraff.

Irène Bluche, geboren 1979 in Paris, hat Skandinavistik, Germanistik und Deutsch als Fremdsprache in Berlin und Norwegen studiert. Erste journalistische Erfahrungen sammelt sie beim Uni-Radio Berlin und Brandenburg. Ihr Volontariat an der ems beginnt im Jahr 2008. Nach ihrer Ausbildung arbeitet sie als festangestellte Redakteurin und Autorin im kulturradio vom rbb, das seit November 2017 aus einem neuen und topmodernen Studio sendet

Die ausgezeichnete Langzeitreportage von Irène Bluche zum Nachhören.